Aktuell steht mir diese Aufgabe bevor: Der Keller muss aufgeräumt und ausgemistet werden. Zuviel hat sich in den vergangenen Jahren angesammelt. Jedes Ding nehme ich in die Hand und stelle mir die Frage: Brauche ich es? Oder liebe ich es? Wenn ich nicht mindestens eine der beiden Fragen mit Ja beantworten kann, kommt es weg.

Das hat etwas Radikales an sich - und etwas Befreiendes. Im Alter sind es dann oft eine große Menge Dinge, die sich angesammelt haben und mit welchen eines schönen oder auch traurigen Tages die Kinder oder die Enkel konfrontiert werden. Und zu jedem Gegenstand, der aufgehoben wurde – vielleicht weil er geliebt wurde? – gehört eine Geschichte. Es sind diese Geschichten und Erinnerungen, die wertvoll für uns sind. Die Dinge können immer nur ein Anker sein, die Erinnerungen zu bewahren.

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